Methode

Schematherapie

Alte Muster erkennen, verstehen und nachhaltig verändern.

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig."

— Charles Dickens

Was ist Schematherapie?

Muster verstehen, die das Leben prägen

Die Schematherapie wurde von Jeffrey Young entwickelt und verbindet Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie, der Bindungstheorie, der Gestalttherapie und der Psychoanalyse.

Im Mittelpunkt der Schematherapie stehen sogenannte Schemata – tief verwurzelte Überzeugungen und Muster, die in der Kindheit entstanden sind und unser Denken, Fühlen und Handeln bis heute beeinflussen. Diese Muster waren einst eine sinnvolle Anpassungsleistung, können uns aber im Erwachsenenleben belasten oder schaden.

Durch das Verstehen dieser Muster – woher sie kommen, welche Bedürfnisse dahinterstecken und wie sie unser Leben beeinflussen – können wir lernen, gesündere Wege zu gehen und unsere emotionalen Grundbedürfnisse zu erfüllen.

Alina Strecher – Schematherapeutin in Lannach
Grundkonzepte

Die drei Säulen der Schematherapie

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Schemata

Frühe maladaptive Schemata sind tief verwurzelte, überdauernde Muster aus Erinnerungen, Emotionen, Gedanken und Körperempfindungen. Sie entstehen, wenn Grundbedürfnisse in der Kindheit nicht ausreichend erfüllt wurden.

Beispiele: Verlassenheit, Unzulänglichkeit, Misstrauen, emotionale Entbehrung

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Modi

Modi sind aktuelle emotionale Zustände oder Reaktionsmuster. In der Schematherapie unterscheiden wir zwischen kindlichen Modi, Elternmodi und dem gesunden Erwachsenen-Modus.

Ziel: Den gesunden Erwachsenen-Anteil stärken

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Grundbedürfnisse

Jeder Mensch hat universelle emotionale Grundbedürfnisse: Sicherheit, Bindung, Autonomie, Wertschätzung und Selbstausdruck. Die Schematherapie hilft, diese Bedürfnisse auf gesunde Weise zu erfüllen.

Wirksamkeit

Bei welchen Themen hilft Schematherapie?

Schematherapie ist besonders wirksam bei tiefgreifenden, langanhaltenden Mustern und Schwierigkeiten.

Persönlichkeitsbereiche

  • Wiederkehrende Beziehungsprobleme
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Chronische Einsamkeit
  • Schwierigkeiten bei Nähe und Intimität
  • Perfektionismus und Selbstkritik

Psychische Belastungen

  • Chronische Depression
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Angststörungen
  • Essstörungen
  • Traumafolgestörungen
Vorgehen

Die schematherapeutische Arbeit

Phase 1

Diagnostik & Psychoedukation

Wir identifizieren gemeinsam Ihre Schemata und Modi. Sie lernen zu verstehen, wie Ihre Muster entstanden sind und wozu sie einmal gut waren.

Phase 2

Emotionale Verarbeitung

Durch erlebnisbasierte Techniken wie imaginative Verfahren und Stuhldialoge arbeiten wir direkt mit den emotionalen Anteilen.

Phase 3

Verhaltensveränderung

Neue, gesündere Verhaltensweisen werden erprobt und im Alltag verankert. Der gesunde Erwachsenen-Anteil wird gestärkt.

Phase 4

Konsolidierung & Abschluss

Die erreichten Veränderungen werden gefestigt. Sie entwickeln Strategien, um rückfälligen Mustern entgegenzuwirken.

Möchten Sie Ihre Muster verstehen?

Im Erstgespräch besprechen wir Ihr Anliegen und ich erkläre Ihnen, wie Schematherapie Ihnen helfen kann.

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